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[ 30. Jan 2012 | 4 Kommentare | 936x gelesen | Trackback ]

Evang. Jugendraum Künkelsgasse Schmalkalden

by Marco Herrlich

Der Jugendraum in der Künkelsgasse ist in Gefahr! Mit Erschrecken mussten wir feststellen, dass die Sparmaßnahmen des Stadt Schmalkalden nun auch die Jugendarbeit angreifen.

Eine geliebte und geschätzte Anlaufstelle für viele Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren soll nun durch die Streichung der Zuschüsse der Stadt geschlossen werden.

Über viele Jahre wurde der Jugendraum von der Kirche und im Jahr 2000, durch die Neubaumaßnahmen, auch von der Stadt und vom Landkreis finanziert. Es entstand ein Treffpunkt für Jugendliche, welcher vor allem durch die vielen unterschiedlichen Angebote und Aktivitäten ein hohes Ansehen hat. Bowling, Filmnächte, Themenabende, sportliche Betätigungen oder die vielen amüsanten Gespräche haben bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Unvergessen sind die Fahrten zum Kirchentag, Aktionen zum Stadtfest und die gemütlichen Stunden am Lagerfeuer.

Und nun sollen wir auf diese tollen Dinge verzichten. Wir sagen ganz klar „Nein“ dazu.

Der Jugendraum ist nicht nur Treffpunkt für Jugendliche mit christlichem Hintergrund sondern auch von denen, die ohne kirchliche Bindung aufgewachsen sind. Woche für Woche stolpern mehr als 45 Jugendliche die Tür hinein um diese Gemeinschaft zu erleben.

Unsere hochangesehene Margitta Fritzsch hat mit Herzblut und Engagement viele Jugendliche für die Aktivitäten gewinnen können. Durch ihre offene und herzliche Art war für jeden die Tür zum Jugendtreff weit offen.

Doch nun soll dies alles Geschichte sein? Nein! Die Kosten für die Stelle belaufen sich auf 30 000 Euro. Davon werden 10 000 Euro von der Kirchengemeinde getragen. Die Stadt Schmalkalden und der Landkreis beteiligen sich mit je 5 000 Euro (nach Rückerstattung der Jugendpauschale). Alle weiteren Sachkosten und Betriebskosten werden von der Kirchengemeinde getragen. Leider wäre der Jugendraum, aufgrund der fehlenden Unterstützung, nicht mehr finanzierbar (da durch den Wegfall der städtischen Finanzierung auch die des Landes wegfallen würde).

Doch durch die Einsparungen der 5 000 Euro verliert die Stadt weitere 25 000 Euro, die von anderen Seiten aufgebracht werden.

Wir fragen uns: Lohnt sich eine Schließung unseres geliebten Jugendraumes? Was passiert mit Jugendlichen?

Schmalkalden steht sicher nicht erst seit gestern vor dem Problem von mangelhafter Jugendarbeit. Ob man dieser durch eine weiteren Schließung eines Jugendraumes entgegenwirken kann? Wohl eher nicht.

Der Jugendhilfeplan der Stadt Schmalkalden müsste daraufhin komplett überarbeitet werden. Denn wohin mit den Jugendlichen?

Das Jugendhaus im Walperloh ist aufgrund seiner Lage für viele Jugendliche nur schwer erreichbar. Auch die Einrichtung Villa K ist aufgrund ihrer speziellen Prägung sicher nicht für jeden ein Anlaufpunkt.

Es stellt sich die Frage ob eine Stadt wie Schmalkalden es sich erlauben kann auf Jugendarbeit zu verzichten um eine Landesgartenschau zu finanzieren

Wir sagen NEIN! Wir sagen NEIN zur Streichung der Gelder! Wir sagen NEIN zu Einsparung an der falschen Stelle! Wir sagen NEIN zur Schließung unseres Jugendraumes!

Mit freundlichen Grüßen

Marco Herrlich

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[ 24. Jan 2012 | 1 Kommentar | 4.482x gelesen | Trackback ]

Quelle: Freies Wort/ Südthüringer Zeitung vom 23.01.2012

Zwei Nummern zu groß
Betrifft Berichterstattung über Steuererhöhungen in Schmalkalden

Wie ich der Presse entnehmen konnte, plant man in der Stadt Schmalkalden unter anderem die Hundesteuer von 40 auf 80 Euro zu erhöhen, auch um die Landesgartenschau finanzieren
zu können. Eine Erhöhung um 100 Prozent! Dagegen verwahre ich mich ganz entschieden!  Den ganzen Artikel lesen »

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[ 11. Okt 2011 | Keine Kommentare | 1.655x gelesen | Trackback ]
Sanierung à la Kaminski

“Wir bauen auf und reißen nieder, Arbeit gibt es immer wieder.”

Ja wenn Bürgermeister Kaminski sanieren lässt, wird es schnell teuer… für alle anderen!
So gerade zu bewundern in der Kasseler Straße. Nicht nur, dass ein völlig intakter Gehweg weggerissen wurde, nein, man versäumte den Anwohnern auch dies mitzuteilen. So entfernte man ohne deren Wissen Teile ihrer Einfahrt, beschädigte diese und machte sie dadurch unbrauchbar. Zu allem Übel können Fahrzeuge die sich auf dem Grundstücken befanden nun nicht mehr genutzt werden, weil man aus der eigenen Einfahrt nicht mehr raus kommt. Dieser Zustand dauert nun schon seit Wochen an ohne Aussicht auf Besserung.

Aber es geht noch viel besser…  Den ganzen Artikel lesen »